Turnierzeitung Samstag

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Am Freitag standen bei den Schwaben Open die Viertelfinalspiele auf dem Programm. Den Anfang machte Julian Lenz, der auf den Spanier Guillermo Garcia-Lopez traf. Und was war das für ein Match. Lenz, der gestern noch souverän durchs Achtelfinale spaziert war, fand nicht richtig ins Spiel. Seine Fehlerquote war ungewohnt hoch. Aber er zeigte Kämpferqualitäten. Nach 176 Minuten hatte er den Spanier mit 7:6, 3:6 und 7:5 bezwungen. „Ich brauche jetzt erst einmal Zeit für mich und werde viele Mineralien zu mir nehmen“, erklärte Lenz nach der Partie. Derweil bekam es der Finne Emil Ruusuvuori mit dem Spanier Pedro Martinez zu tun. Beide Kontrahenten schenkten sich nichts und es dauerte exakt zwei Stunden, ehe sich der Skandinavier mit 6:3 und 7:6 durchsetzte: „Das war ein unglaublich hartes Spiel. Ich wusste, dass Pedro ein Sandplatzspezialist ist und sehr variabel spielt. Aber ich konnte mich auf meinen Aufschlag verlassen und viel Druck machen.“ Im nächsten Spiel blieb der Argentinier Facundo Mena seiner Rolle als Deutschland-Schreck treu. Er besiegte Daniel Altmaier mit 6:4 und 7:6. Menahat somit bereits vier Deutsche aus dem Turnier geworfen. „Ich entschuldige mich bei den deutschen Fans, aber für mich läuft es im Moment natürlich super“, sagte Mena im Anschluss und lachte. Beim Spiel des Tages, präsentiert vom Dorinth Hotel, qualifizierte sich dann mit Yannick Hanfmann ein zweiter Deutscher für das Halbfinale. Der mit 2:6 und 1:6 unterlegene Belgier JeroenVanneste erkannte die Überlegenheit Hanfmanns neidlos an: „Er war einfach zu gut. Ich war heute müde, und wenn du gegen Yannick nicht zu 100 Prozent fit bist, dann hast du keine Chance.“ Für sich selbst zog er ein positives Fazit der Schwaben Open: „Ich spielte hier mein viertes Challenger, und ich bin zum ersten Mal bis ins Viertelfinale gekommen und habe einen Top-200-Spieler geschlagen. Es war eine gute Woche.“ Heute starten die Halbfinale der Schwaben Open. Los geht’s um 12 Uhr auf dem Center Court mitdem Doppel der kroatischen Sabanov-Zwillinge gegen das indische Duo Balaji/Vardhan. Im Anschluss, nicht aber vor 13 Uhr folgt dann die Partie Emil Ruusuvuori gegen Julian Lenz, im Anschluss trifft dann Yannick Hanfmann auf Facundo Mena.

2019-08-16T16:29:47+02:00