Turnierzeitung Freitag

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Turnierzeitung Freitag

Am Friedensfest zu den Schwaben Open. So jedenfalls lautete das Motto unzähliger Tennisfans am Donnerstag. Schon am frühen Morgen pilgerten die Besucher in Scharen auf die Anlage des TC Augsburg Siebentisch. U m 14 Uhr vermeldete die Turnierleitung: ausverkauft! Und die Zuschauer bekamen wieder richtig gute Matches geboten. Der Argentinier Facundo Mena blieb weiterhin der Schrecken der deutschen Spieler im Turnier. Nachdem er in den ersten beiden Runden erst Kai Lemstra und Niklas Guttau eliminierte, räumte er jetzt auch im Achtelfinale Benjamin Hassan aus dem Weg. Der konnte nur im ersten Satz sein gewohntes Spiel aufziehen, ab Durchgang zwei dominierte der Südamerikaner die Partie und gewann mit 4:6, 6:1 und 6:0. „Ich habe mir gestern etwas eingefangen und lag heute Nacht mit Schüttelfrost im Bett“, erklärte Hassan. Erfolgreicher lief es für Julian Lenz. Der überrollte den Spanier Mario Vilella Martinez mit 6:1, 6:2 und stürmte ins Viertelfinale. „Es lief heute besser als gedacht, ich hatte einen klaren Game-Plan, den ich auch bis auf ein Spiel eingehalten habe.“ Unter weiß-blauem Himmel marschierte dann Daniel Altmaier ins Viertelfinale. Er schlug den Italiener Filippo Baldi – der am Morgen bereits auf dem Platz stand, um sein Zweitrundenmatch zu beenden – in einem hochklassigen Spiel mit 7:6 und 6:3. „Das war eine ordentliche Partie von mir, abgesehen von zwei Spielen. Ich fokussiere mich jetzt auf das nächste Match und weiß, dass ich weiter aggressiv spielenmuss.“Das deutsche Trio im Viertelfinale komplettierte im Spiel des Tages, präsentiert vom Augsburg Journal,Yannick Hanfmann, der gegen Matthias Bachinger – bei den Schwaben Open an Position zwei gesetzt – in drei Sätzen mit 6:7, 6:2 und 6:1 erfolgreich war. Und das Favoritensterben setzte sich fort. Der Finne Emil Ruusuvuori warf den an Nummer eins gesetzten Schweizer Henri Laaksonen mit 6:3 und 6:4 aus dem Turnier.

2019-08-16T16:12:26+02:00