Tägliche Turnierzeitung

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Freud und Leid lagen am zweiten Tag der Schwaben Open eng beieinander. Vor allem bei den deutschen Spielern. Robert Strombachs stand am frühen Morgen gegen Srinam Balaji beim 1:6 und 1:6 auf verlorenem Posten, wohingegen sich Wildcard-Besitzer Louis Wessels im rein deutschen Duell auf dem Center Court gegen Johannes Haerteis in mehr als zwei Stunden mit 7:6 und 7:5 hauchdünn durchsetzte. Auch Daniel Altmaier benötigte mehr als zwei Stunden, um den Inder Sasikumar Mukund in drei Sätzen zu bezwingen. Für Peter Heller, den Marathonmann des Vortags, endeten die Schwaben Open. Er unterlag dem Spanier Mario Martinez glatt in zwei Sätzen mit 2:6 und 2:6. Für die Sensation des Tages sorgte aber Benjamin Hassan. Der traf auf den Tschechen Lukas Rosol, immerhin einst die Nummer 26 der Welt und in Augsburg an Nummer fünf gesetzt. „Ich hatte vor einem Monat gegen ihn gespielt und wusste, worauf ich achtgeben muss. Mein Ziel war es, dass er sich viel bewegen muss. Es mag sein, dass ich hier derzeit mein bestes Tennis spiele“, erklärte der 24-Jährige. Mit seinem variablen und schnellen Spiel brachte er den Tschechen zum Verzweifeln und zog mit 6:4 und 6:4 ins Achtelfinale ein. Am Abend kam es dann zum mit Spannung erwarteten Auftritt der Lokalmatadoren Constantin Frantzen und Luca Wiedenmann vom TC Augsburg im Doppel. Die Collegeboys zeigten auf dem Center Court vor einer prallgefüllten Tribüne erstklassiges Tennis und mussten sich erst im Match-Tiebreak mit 7:10 geschlagen geben. Chapeau, das war ein starker Auftritt des Augsburger Duos auf dem internationalen Parkett. Ebenfalls am Abend qualifizierte sich mit Julian Lenz noch ein weiterer Deutscher fürs Achtelfinale.

2019-08-16T15:49:46+01:00