Beeindruckender Jeremy Jahn

//Beeindruckender Jeremy Jahn

Beeindruckender Jeremy Jahn

Am Montag standen die Qualifikationsspiele der Schwaben Open auf dem Programm. Und diese boten einen Vorgeschmack worauf sich die Zuschauer in dieser Woche freuen dürfen: : absolutes Weltklasse-Tennis. Verbissen wurde um jeden Punkt gekämpft, aufopferungsvoll jedem Ball hinterhergelaufen, überraschende Stopps ebenso wie weiche Lobs oder Netzattacken eingebaut.
Einen hervorragenden Eindruck hinterließ der Este Jurgen Zopp. Im Eiltempo fertigte er seinen Gegner Aleksandre Metreveli aus Georgiern mit 6:1 und 6:2 ab. Aber auch die deutschen Cracks hatten Grund zur Freude. Benjamin Hassan sprühte nur so vor Spielfreude und ließ dem Franzosen Tak Khunn Wang beim 6:2 und 6:4 nicht den Hauch einer Chance. Unglaublichen Siegeswillen bewies auch Peter Heller, der in einem fast dreistündigen Marathonmatch, in dem sich die beiden Kontrahenten wirklich gar nichts schenkten, den Spanier Oriol Roca Batalla mit 7:5, 6:7 und 6:4 förmlich niederrang. Die Zuschauer honorierten seine Leistungen mit Standing Ovations. In einer fast schon beängstigenden Frühform präsentierte sich direkt im Anschluss auf dem Center-Court Jeremy Jahn. Mal mit brachialer Gewalt, im nächsten Ballwechsel dann aber schon mit einem feinen Händchen – mit seinem variantenreichen Spiel begeisterte der Münchner die Zuschauer. Selbst eine Zwangspause – das Netz brach in sich zusammen, konnte aber innerhalb weniger Minuten durch den Platzwart wiederhergestellt werden – brachte den 29-Jährigen gegen den in der Weltrangliste knapp 100 Plätze vor ihm platzierten Spanier Javier Barranco Cosano nicht aus dem Konzept.

2019-08-16T15:25:12+02:00